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Der weiße Fleck: Mundkrebs in der aktuellen Forschung

Die geschätzte Zahl der Neuerkrankungen bei Tumoren der Mundhöhle und des Rachenraums liegt jährlich bei 13.000 Fällen in Deutschland, die Überlebensrate nach fünf Jahren liegt im Mittel bei 50 Prozent. Damit besitzt Mundkrebs eine ähnlich schlechte Prognose wie bei Tumoren des Ovars (Eierstock), des Darms oder des Magens. Mehr als zwei Drittel der Betroffenen wenden sich erst im fortgeschrittenen Stadium an einen Arzt, Zahnarzt oder Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen. Die späte Diagnose führt zu einer aufwendigen Therapie durch verschiedene Fachrichtungen. Die Patienten müssen sich darauf einstellen, in der Mundhöhle oder im Rachenraum dauerhaft beeinträchtigt zu sein und auch von außen sichtbar dauerhaft beschädigt zu sein. Stellt ein Zahnarzt oder Arzt jedoch bereits Veränderungen in der Mundhöhle oder an den Lippen fest – also eventuelle Vorstufen von Mundkrebs -, kann eine sofort begonnene Behandlung zu guten Heilungsaussichten führen.

Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage hatte zum Ergebnis, dass in Schleswig-Holstein zu wenig über Mundkrebs gewusst wird. Dass es Mundkrebs überhaupt gibt, welche Risikofaktoren bekannt sind und wie die Vorsorgemaßnahmen aussehen.


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